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Psychisch-funktionelle Behandlung

Psychisch-funktionelle Behandlung: Alltag, Antrieb und Konzentration

Psychisch-funktionelle Behandlung ist eines der vier Heilmittel der Ergotherapie. Sie setzt an, wenn eine psychische Erkrankung oder Belastung Alltagsstruktur, Antrieb oder Konzentration einschränkt. Bei ergo4me in Erfurt arbeiten wir dabei an genau diesen Fähigkeiten, auf Basis einer ärztlichen oder psycho­therapeutischen Verordnung.

Für wen

Für wen psychisch-funktionelle Behandlung gedacht ist

Psychisch-funktionelle Behandlung wird bei einer Reihe psychischer Erkrankungen und Belastungen verordnet, unter anderem bei:

  • Angst-, Belastungs- und Persönlichkeits­störungen
  • affektiven Störungen wie einer Depression
  • Abhängigkeits­erkrankungen
  • Entwicklungs-, Verhaltens- und emotionale Störungen bei Kindern und Jugendlichen, mehr dazu unter Kinder und Jugendliche

Diese Beschreibung ersetzt keine ärztliche Diagnose. Ob und welches Heilmittel zu deiner Situation passt, entscheidet deine Ärztin, dein Arzt oder deine Psychotherapeutin beziehungsweise dein Psychotherapeut.

Was wir tun

Was Ergotherapie dabei tut

Psychisch-funktionelle Behandlung arbeitet an psychosozialen und sozioemotionalen Fähigkeiten, die im Alltag durch eine Erkrankung oder Belastung eingeschränkt sind. Dazu gehören:

  • Alltagsstruktur: einen Tag planen und durchhalten, wenn Routinen verloren gegangen sind.
  • Antrieb: kleine, erreichbare Schritte finden, wenn der erste Schritt schwerfällt.
  • Konzentration: bei einer Aufgabe bleiben, wenn Gedanken schnell abschweifen.
  • Entspannungs­verfahren: progressive Muskelentspannung und Autogenes Training können Teil der Behandlung sein, mehr dazu unter Entspannungs­verfahren.

Stehen Gedächtnis oder Konzentration im Vordergrund, kann deine Ärztin oder dein Arzt auch Hirnleistungs­training verordnen; mehr dazu auf unserer Seite Kopf und Alltag.

Weg zur Verordnung

Der Weg zur Verordnung

Psychisch-funktionelle Behandlung ist eine Kassenleistung mit Heilmittel­verordnung (Muster 13). Die Verordnung stellen dir Vertragsärztinnen und Vertragsärzte aus, ebenso Vertrags­psychotherapeutinnen und Vertrags­psychotherapeuten. Die Behandlung muss spätestens 28 Tage nach Ausstellung beginnen, bei dringlichem Bedarf innerhalb von 14 Tagen.

Fragen

Häufige Fragen zur psychisch-funktionellen Behandlung

Was ist psychisch-funktionelle Behandlung?

Eines der vier Heilmittel der Ergotherapie. Es setzt an psychosozialen und emotionalen Fähigkeiten an, die durch eine psychische Erkrankung oder Belastung im Alltag eingeschränkt sind, etwa Struktur, Antrieb oder Konzentration.

Bei welchen Erkrankungen wird sie verordnet?

Unter anderem bei Angst- und Belastungs­störungen, affektiven Störungen wie Depression und bei Abhängigkeits­erkrankungen. Ob sie zu deiner Situation passt, klärt deine Ärztin, dein Arzt oder deine Psychotherapeutin beziehungsweise dein Psychotherapeut.

Was ist der Unterschied zu einer Psychotherapie?

Psychisch-funktionelle Behandlung ist ein Heilmittel der Ergotherapie, keine Psychotherapie. Sie setzt an Fähigkeiten an, die im Alltag eingeschränkt sind, etwa Struktur, Antrieb oder Konzentration.

Gehören Entspannungs­verfahren dazu?

Sie können Teil der Behandlung sein. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training setzen wir dann gezielt ein, mehr dazu auf unserer Seite Entspannungs­verfahren.

Wer kann diese Behandlung verordnen?

Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie Vertrags­psychotherapeutinnen und Vertrags­psychotherapeuten, sofern sie die Behandlung fachlich überwachen, leiten und beenden können.

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Termin

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Sprich mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Psychotherapeutin beziehungsweise deinem Psychotherapeuten über eine Verordnung, oder melde dich direkt bei uns. Wenn du unsicher bist, ob dein Anliegen dazu passt, sag uns das am Telefon.

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